Spaghetti mit Basilikum Mousse

Ich liebe Spaghetti. Ich liebe Basilikum. Ich weiß gutes Olivenöl zu schätzen… Ich sollte also Pesto lieben. Tue ich aber nicht. Mir ist das einfach immer zu ölig und – wenn ich ganz ehrlich bin – finde ich das, was ab Halbzeit noch auf dem Teller zu finden ist, ziemlich widerlich. Ein bisschen Pasta, hier ein Pinienkern, dort noch ein etwas zu groß geschnittenes Stück Knoblauch und so weiter… In einem großzügigen Bad aus Öl. Und wenn dann beim Spaghetti essen die Öltropfen schon durch die Luft fliegen, weil sich die Nudel erstmal trocken schütteln muss, bevor’s in den Mund geht… Nee. Das mag ich nicht. Aber ich mag alles, was in der klassischen Pesto Verde so drin ist. Und so habe ich mir ausgemalt, wie das Ganze für mich vielleicht auch lecker werden könnte.

Spaghetti mit Basilkum Mousse

Hier das Rezept zu meinem Pesto-Pendant:

  • 100g Butter (weich)
  • 40ml Olivenöl
  • 200g Pinienkerne
  • 50g Parmesan
  • 2 Töpfe/Bunde Basilikum
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 500g Spaghetti

Die Basilikum Mousse

1. Ich schmelze die Butter immer kurz in der Mikrowelle an.

2. Pinienkerne anrösten.

3. Spaghetti aufsetzen.

4. Dann die Butter, das Olivenöl, Parmesan und Knoblauchzehe  in einen Standmixer geben. Mixen.

5. Die Hälfte des Basilkums und der Pinienkerne dazu geben, langsam mixen.

6. Jetzt kommt der Rest des Basilikums und der Pinienkerne dazu. Das Ganze wird natürlich auch gemixt, aber langsam und nicht allzu lang, sodass nicht alles zu Brei wird.

7. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Hebt euch ein paar Pinienkerne und Basilikumblätter zum dekorieren auf!

…und das war’s auch schon. Die Mousse ist wirklich rucki-zucki gemacht und schmeckt einfach köstlich. Guten!

Eure Ramona

Nuss-Schnittchen mit Karamellcreme

Letztens dachte ich noch, ich locke den Sommer indem ich zumindest sommerlich beerige Geschmäcker in meine Küche lasse, aber das hat wohl nichts genutzt. Zuverlässig sommerlich war es ja kaum dieses Jahr. Und passend zu dem Temperaturen-auf-und-ab möchte ich euch nun meine kräftig cremigen Nuss-Schnittchen vorstellen, die eher etwas für die kühleren Tage sind. Haselnuss trifft Karamell. Eine wahre Köstlichkeitssymbiose. Gibt es dazu dann noch frischen Kaffee, ist das Ganze perfekt!

Nussschnitte mit Karamellcreme

Ihr braucht für den Teig:

  • 220g Mehl
  • 150g Zucker
  • 100ml Milch
  • 100ml Joghurt
  • 2 Eier (M)
  • 150g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt
  • 2TL Backpulver (gestrichen)
  • 200g Haselnüsse gemahlen

Für die Karamellcreme:

  • 100g Sahnetoffees + Dekoration
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • etwas von eurer Lieblingsschokolade zum dekorieren
  • Haselnusskerne zum dekorieren

Die Nuss-Schnittchen

1. Butter, Zucker, Salz, Zimt, Joghurt und Milch mit dem Handrührgerät cremig rühren.

2. Eier einrühren.

3. Zuletzt Mehl und Backpulver (miteinander vermischt) unterrühren.

4. Gemahlene Haselnüsse unterrühren.

5. Den Teig in ein gefettetes und gemehltes kleines Backblech füllen. Das Ganze wird nun für ca. 25 Min + bei 180° (160° Umluft) goldbraun gebacken.

Nuss-Schnittchen mit Karamellcreme

Die Karamellcreme

Während der Kuchen backt, könnt ihr mit der Karamell-Creme beginnen.

1. 100g Sahnetoffees von ihrem Papier befreien und bereit stellen.

2. Puddingpulver nach Verpackungshinweis zubereiten. In die aufkochende Milch kommen dann die Sahnetoffees und werden darin geschmolzen.

3. Wenn die Creme fertig ist, gebt ihr einen Deckel drauf und rührt immer mal wieder um.

Je nach dem wie schnell ihr mit der Zubereitung seid, kann es sein, dass ihr noch etwas auf den Kuchen warten müsst. Achtet in der Zeit darauf, dass die Creme nicht zu sehr auskühlt, weil sie sich sonst nicht mehr gleichmäßig auf den Nussboden aufbringen lässt. Also immer mal wieder umrühren und ggfs. auch noch mal auf dem Herd aufwärmen, sodass das Ganze schön geschmeidig bleibt.

4. Wenn der Kuchen fertig ist, lasst ihr ihn noch ca. 10 Minuten auskühlen. Dann gebt ihr die noch warme Karamellcreme auf den Kuchen und verstreicht diese zügig.

5.  Jetzt gebt ihr grob gehackte Haselnusskerne, Schokoladenraspeln und zerkleinerte Sahnetoffees auf die Creme. Das Ganze für mindestens 2 Stunden kalt stellen. Fertig!

Yummy! Viel Spaß beim nachbacken, ihr Lieben!

Eure Ramona

Blaubeer-Cupcakes mit Zitrone

Sommer ist Beerenzeit. Irgendwie ist der Sommer bisher leicht an mir vorbei gegangen und so auch die Beeren. Auf meinen täglichen Hunderunden habe ich auf Feld und Wiesen hier und da mal genascht, aber bis in die Küche haben die kleinen Leckerbissen es dieses Jahr bei mir noch nicht geschafft. Das konnte so ja nicht bleiben, daher habe ich mich an den Klassiker schlechthin gemacht: Blaubeer-Muffins. Und ja, einige von ihnen durften in den Cupcake-Himmel aufsteigen.

Blaubeer-Cupcakes

Ihr braucht für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 150g Zucker
  • 200ml Sahne oder Creme Fine
  • 2 Eier (M)
  • 150g geschmolzene Butter
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanilleschrot
  • 2TL Backpulver (gestrichen)
  • 1 Zitrone (unbehandelt)
  • 350g Blaubeeren

Blaubeer-Frosting:

  • 100g Butter (weich)
  • 100g Puderucker
  • 100g Frischkäse
  • 20g Blaubeeren

Blaubeer-Cupcakes

Blaubeer-Cupcakes

Die Muffins

1. Butter schmelzen. Bestückt euer Muffinblech mit Förmchen eurer Wahl. Zieht Zesten von der Schale der unbehandelten Zitrone. Falls ihr keinen Zestenzieher habt, schneidet einfach mit einem scharfen Messer die Schale dünn von der Zitrone und hackt diese anschließend klein. Wiegt das Mehl ab und fügt das Backpulver hinzu – das Ganze einmal gut mischen.

2. In eine zweite Schüssel gebt ihr nun Zucker, Vanilleschrot, Zitronenzesten, Salz, geschmolzene Butter und die Sahne bzw. Creme Fine (mein persönlicher Favorit beim backen) und rührt das Ganze mit dem Handrührgerät schön glatt bis schaumig.

3. Eier hinzu geben, mit Handrührgerät verquirlen und zügig die Mehlmischung nach und nach hinzu geben.

4. Ihr werdet wahrscheinlich 2 Schalen á 200g Beeren gekauft haben. 350g der Blaubeeren in den Teig geben und mit einem Löffel von Hand unterrühren.

Ca. 20g der Beeren hebt ihr für das Frosting auf. Die anderen 30g könnt ihr dann später zum dekorieren verwenden.

5. Etwas mehr als einen EL Teig in die Förmchen füllen und bei ca. 180° (Umluft 160°) 20-25 Minuten backen.

Blaubeer-Frosting

1. Während die Muffins nun vor sich hin backen, habt ihr Zeit für das Topping. Die weiche Butter mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Dann den Puderzucker hinzu geben und nochmals verquirlen bis eine glatte Masse entsteht.

2. Jetzt Frischkäse und die Blaubeeren hinzu geben und wieder kräftig verquirlen, sodass die Beeren aufplatzen.

Falls die Creme zu weich ist, gebt noch etwas Puderzucker hinzu. Je nach dem wie viel Flüssigkeit die Blaubeeren verlieren, kann das schon mal nötig sein. Denkt aber daran, dass die Creme im Kühlschrank wieder fester wird als im handwarmen Zustand. Die Farbe der Creme könnt ihr natürlich mit Lebensmittelfarbe aufpeppen.

3. Stellt das Frosting in den Kühlrank, bis ihr den kompletten Teig zu Muffins gebacken habt und diese gut ausgekühlt sind.

4. Frosting mit einer großen Sterntülle auf die Muffins geben. Fertig!

Ich wünsch’ euch einen Beeren-Hunger!

Eure Ramona

Kleider machen …Hunde!

Nachdem ich nun recht viel um die Ohren hatte die letzten Wochen, komme ich nun endlich dazu euch Lupits neue Garderobe vorzustellen. Ja, und natürlich verrate ich euch auch, wie ihr ein verstellbares Klickhalsband und eine einfache Führleine selbst nähen könnt.

Kleider machen Hunde

Da Lupit ein Retriever ist und wir auch in der Dummyarbeit aktiv sind, nehme ich meist Moxonleinen. Das sind Leinen und Halsung in einem. Der Vorteil ist, dass der Hund kein Halsband mehr trägt, nachdem er abgeleint wurde, und so nicht an Gestrüpp oder Ähnlichem hängen bleiben kann. Gerade auch wenn man seinen Hund ins Wasser lässt, sollte man Halsbänder abnehmen, denn verheddert sich der Hund dort, kann er möglicherweise sogar ertrinken – so zumindest die Theorie.

Und da wir mit Dummy noch nicht genug ausgelastet sind, machen wir auch noch Obedience. Da sieht das Reglement auf Turnieren vor, dass der Hund ein Halsband und eine Führleine trägt. Und da mir die Leinen und Halsbänder in den gängigen Zoogeschäften selten gefallen und wenn doch, man auf dem Spaziergang noch 10 andere Hunde mit der gleichen Ausstattung trifft, wurde es Zeit für etwas Individuelles. Und Praktisches. Denn ich finde die meisten Leinen, gerade für den Hundesport, total unhandlich.  Die Handschlaufen sind – meiner Meinung nach –  viel zu groß und hält man die Leine nicht wirklich fest, rutscht einem das Ganze schnell mal über die Hand. Daher habe ich bisher immer Leinen ohne Handschlaufe gehabt. Diese rutschen einem aber ebenfalls schnell durch die Finger – selbst die gummierten Exemplare. Über die Zeit habe ich mir eine Wickeltechnik angewöhnt, aber auch das hat mich immer genervt.

Die Lösung: Eine Leine mit zwei kleinen Schlaufen, die man flexibel über die Finger legen kann. Was soll ich sagen? Es funktioniert. Die Leine bleibt da, wo sie sein soll, und ich muss überhaupt nicht mehr daran denken, das Ganze “richtig” festzuhalten. Yay!

Aber zurück zum Halsband – und zum Material. Ihr braucht:

  • 20 – 30 mm breites Gurtband // in der Länge des Halsumfangs + 20cm Zugabe
  • 15 – 25 mm breites Webband // in der Länge des Halsumfangs + 20cm Zugabe
  • Leder oder Fleece // ca. in der Länge des Halsumfangs, 3 x so breit wie das Gurtband
  • D-Ring // entsprechend der Breite des Gurtbandes
  • Leiterschnalle / Schieber // entsprechend der Breite des Gurtbandes
  • Steckverschluss, idealerweise gebogen // entsprechend der Breite des Gurtbandes

Für die Leine

  • das selbe Gurtband wie für das Halsband
  • das selbe Webband wie für das Halsband (ca. 40 cm lang – je nach Handschlaufe)
  • Karabiner // entsprechend der Breite des Gurtbandes

…und natürlich:

  • Nähmaschine
  • Garn in passender Farbe zum Gurtband und Leder
  • Haarnadeln
  • Schere
  • Cutter
  • Schneidematte

Das Klick-Halsband

1. Zuerst messt ihr den Halsumfang eures Hundes. Da gebt ihr dann gut 20 cm hinzu. In der Länge schneidet ihr euch das Web- und das Gurtband zurecht. Die Enden des Gurtbandes mit einem Feuerzeug abflammen.

2. Jetzt wird das Webband mittig auf das Gurtband genäht. Dazu schlagt ihr das Webband Richtung Gurtband knapp um, sodass die unschön ausgefranste Schnittkante verschwindet.

Wenn ihr denkt, dass euch das Webband beim nähen verrutschen könnte, fixiert das Ganze vorher. Dazu könnt ihr Haarklammern verwenden. Von Stecknadeln rate ich ab, weil die meisten Webbänder aus feinen Polyesterfäden bestehen und diese leicht ausreißen.

3. Jetzt fädelt ihr euer Band in die Leiterschnalle ein und näht das Ganze fest.

Kleider machen Hunde

4. Fädelt den inneren Teil der Steckschnalle auf und das andere Ende eures Bandes wieder durch die Leiterschnalle.

Kleider machen Hunde

5. D-Ring am offenen Ende auffädeln, anderen Teil der Steckschnalle auffädeln. Das Band schlagt ihr so weit um, dass ihr bequem an der Steckschnalle vorbei nähen und den D-Ring dahinter einnähen könnt.

Zu diesem Zeitpunkt sollte schon klar sein, wie sich das Halsband verstellen lässt. Jetzt müsst ihr selbst entscheiden wie viel Spiel ihr zum verstellen haben wollt. Stellt die Leiterschnalle nun auf eure kleinste Wunschgröße ein. Jetzt würde ich – ohne, dass der zweite Teil der Steckschnalle und D-Ring eingenäht sind – das Ganze noch mal anhalten. Zieht nun das Band so fest durch den zweiten Teil der Steckschnalle, dass das Halsband wirklich eng, zu eng sitzt. Fixieren braucht ihr hier nichts, es reicht, das so festzuhalten und unter die Nähmaschine zu legen.

Kleider machen Hunde

6. Knapp hinter dem zweiten Teil der Steckschnalle ein paar Mal auf und ab nähen. D-Ring an die Naht schieben. Hinter dem D-Ring eine zweite Mehrfachnaht setzen.

Wenn euer Band nun hinter der Naht viel zu lang sein sollt, einfach abschneiden und wieder abflammen. 

7. Das Leder zuschneiden.

Das geht am besten mit einem Rollschneider oder Cutter auf einer Schneidematte. Schneidet das Leder von dessen linker Seite.

Kleider machen Hunde

8. Leder wie auf dem Foto zusammen und anschließend unter das Gurtband heften, sodass die schöne Lederseite nach innen, also zum Hals des Hundes zeigt.

9. Das Leder rundherum annähen. Dafür legt ihr das gefaltete und geheftete Leder mit der geschlitzten Seite an die Innenseite des Gurtbandes. Das eine Ende des Leders sollte bündig zur Naht des D-Rings angelegt werden (siehe Foto oben, unten rechts) und kurz vor der D-Ring-Naht noch eine eigene kurze Naht bekommen (kurze Seite). Die zweite kurze Naht sollte an der Stelle gesetzt werden, an der die Leiterschnalle mit der kürzesten Umfangseinstellung sitzt. Das Leder kann hier gerne noch ein paar cm länger bleiben, sodass der zu verstellende Teil angezogen auch noch hinterlegt ist. Dieser lose Teil des Leders muss nicht fixiert werden und behält seine Form wunderbar – ohne Garn oder Klebstoffe.

Fangt am besten mit einer der langen Nähte an und versucht, genau über die Naht vom Web- und Gurtband zu nähen. Jetzt könnt ihr euch entscheiden, ob ihr noch passendes Garn für das Leder einlegen wollt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Garn (in meinem Fall) dunkelblau – Ober- und Unterfaden. Der Oberfaden muss dunkelblau bleiben, weil ja nochmals über das Band genäht wird. Der Unterfaden kann aber in einer passenden Farbe zum Leder gewechselt werden.

Die Leine

Die Leine ist im Gegensatz zum Halsband mit weniger Arbeitsschritten ausgehfertig.

1. Schneidet das Gurtband in die Länge, die ihr für die Leine haben wollt, und flammt die Enden ab.

Messt vorher mit einem Maßband aus, wie groß bzw. lang eure Handschlaufe(n) werden soll. Das müsst ihr natürlich zugeben.

2. Näht das Webband in Länge der Handschlaufe mittig auf das eine Ende des Gurtbandes.

Denkt dabei daran, das Webband an seinen Enden nochmal knapp umzuschlagen, sodass die Fransen vom Webband selbst verdeckt werden.

3. Formt eure Handschlaufe, steckt diese fest und näht mit einer “Briefkasten”-Naht die Handschlaufe zusammen.

4. Am anderen Ende fädelt ihr den passenden Karabiner ein, schlagt das Gurtband soweit um, dass ihr bequem eine weitere Briefkasten-Naht setzen könnt und alles unter die Nähmaschine passt bzw. ihr leicht am Karabiner vorbei nähen könnt.

Hier würde ich noch 2-3 Mal darüber nähen, damit die Leine auch bombensicher hält.

 

Viel Spaß beim nachnähen!

Schokolanesco-Torte

Wer kennt das nicht: Man nickt so langsam aber sicher auf der Couch ein… Irgendwann wacht man wie vom Hafer gestochen auf und hat – neben dem Gedanken noch ins Bett umziehen zu müssen – nur noch eine Mission: Schokolade finden! Ich liebe Schokolade. Ich bin nicht gerade maßvoll bei dieser Köstlichkeit und habe schon vor geraumer Zeit aufgehört, mich gegen diese Betthupferl-Manie zu wehren. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie froh so jemand wie ich ist, wenn dann noch ein Stückchen Torte im Kühlschrank steht, das man sich im Halbschlaf genüsslich genehmigen kann.

Und allen Erwartungen zum Trotz: Nein, in der Torte wird natürlich kein Romanesco verarbeitet. Dafür aber Schokolade in drei Varianten: Weiß, Vollmilch und Zartbitter.  Diese Leckerei sieht also lediglich so aus wie das Gemüse vom anderen Stern, ist aber eigentlich ein wahr gewordener Schokoladentraum aus cremigsten Ganaches und einem super saftigen Vanilleboden.

SchokolanescoSchokolanesco

Ihr braucht für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 150g Zucker
  • 200ml Milch
  • 3 Eier (M)
  • 150g geschmolzene Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 2TL Backpulver (gestrichen)

Schokoladen-Ganache:

  • 200g Zartbitter-Schokolade (70%)
  • 100g Vollmilch-Schokolade
  • 350ml Sahne 

weiße Schokoladen-Ganache:

  • 200g weiße Schokolade
  • 150g Sahne

schokolanesco boden

Der Kuchen

1. Springform fetten und 1-2 gehäufte Löffel Mehl in die gefettete Springform geben. Die Springform so drehen, dass sich das Mehl überall verteilt.

2. Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Beiseite stellen.

3. In einer weiteren Schüssel Zucker, Milch, 3/4 des ausgekratzten Marks der Vanilleschote, Salz und geschmolzene Butter verquirlen.

4. Eier hinzu geben und alles verquirlen.

5. Nach und nach die Mehl-Backpulver-Mischung hinzu geben und so lange rühren, bis sich ein glatter Teig gebildet hat.

Achtet darauf, dass der Teig nicht zu viel Luft bekommt. Ihr wollt in dem Tortenboden ja keine größeren Lufteinschlüsse, die später aussehen wie Schweizer Käse! Zur Sicherheit könnt ihr den Teig 10 Minuten stehen lassen und warten, ob größere Luftblasen aufsteigen. Diese dann einfach mit einem Löffel oder Ähnlichem zum platzen bringen.

6. Teig in die Springform füllen, eventuell glatt streichen.

Ich streiche den Teig immer so in die Form, dass er außen etwas höher ist als innen. So wird die “Pilzform” nach dem Backen nicht so ausgeprägt .

7. Ab in den Backofen! Bei 175° Umluft für ca. 30-40 Minuten goldbraun backen.

8. Nachdem der Kuchen vollständig abgekühlt ist, muss er in der Mitte getrennt werden, sodass 2 Böden entstehen.

Es gibt dafür allerlei Helferlein, aber ein einfacher, etwas festerer Faden tut es auch. Schneidet mit dem Messer horizontal einen Schlitz in die Mitte des Kuchens. In diesen Schlitz legt ihr die Mitte des Fadens, sodass der schon mal seinen Platz hat und nicht verrutschen kann. Jetzt haltet ihr die Enden des Fadens fest und dreht den Kuchen um 180°.  Jetzt werden die Fadenenden gegenüber des Schlitzes so gekreuzt, dass der Kuchen in einer Schlaufe des Fadens liegt. Diese Schlaufe sollte möglichst parallel laufen, damit eure Böden gleich dick sind. Wenn der Faden sitzt, einfach die gekreuzten Fadenenden auseinander ziehen, sodass der Faden den Kuchen mittig trennt.

Schokolanesco

Die Ganache

1. Die Schokoladen in Stücke brechen.

Oft liest man bei Ganache-Rezepten, dass die Schokolade fein gehackt sein muss. Das kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Die Schokolade in die schon vorgegebenen Stücke zu brechen reicht völlig aus.

2. Die Sahne in einem Topf zum aufkochen bringen. (Bei der weißen Ganache hier noch 1/4 des Vanilleschotenmarks hinzu geben und mit aufkochen)

3. Topf vom Herd nehmen und die Schokoladenstücke hinein geben.

Die Schokolade sollte von der Sahne bedeckt sein und etwas Zeit bekommen durch die Resthitze zu schmelzen. Das testet ihr am besten, indem ihr das Ganze umrührt. Ihr merkt, wenn die Schokolade weich genug ist.

4. Das Ganze kurz mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einer glatten Masse verquirlen – nicht aufschlagen.

5. Die Ganache auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

6. Die kalte Ganache relativ lange auf hoher Stufe zu einer Creme aufschlagen. Je fester das Ganze werden soll, umso länger muss geschlagen werden.

Diese Prozedur ist für beide Schokoladen-Varianten die selbe. Generell gilt aber, dass man für weiße Genache wesentlich mehr Schokolade im Verhältnis zu Sahne braucht als bei dunkler Ganache, da sie sonst nicht fest wird. Das liegt am Kakaogehalt.

weiße Ganache

Bestreichen. Einstreichen. Dekorieren.

1. Nachdem der Kuchen in zwei Böden getrennt wurde, nehmt ihr den Oberen vorsichtig ab und legt ihn beiseite. Den unteren Boden jetzt mit der hellen Ganache bestreichen.

Achtet darauf, dass ihr zu den Rändern nicht weniger Creme auftragt. Im Idealfall quillt die Creme sogar etwas über den Boden. Nachdem ihr den zweiten Boden wieder aufgesetzt habt, könnt ihr die überstehende Creme glatt streichen.

2. Den kompletten Kuchen mit dunkler Ganache einstreichen.

3. Mit der Sterntülle den “Deckel” der Torte dekorieren.

Fangt  in der Mitte an und arbeitet euch nach außen vor. Auch solltet ihr die Größe der Röschen variieren, sodass ein unregelmäßiges Muster entsteht.

Lasst es euch schmecken, ihr Schoko-Liebhaber(innen)!

Cremigste Grüße,
Ramona

Erfrischende Zitrone mit Himbeeren

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…und ehe man es sich versieht, haben wir Sommer. Oder zumindest sommerliche Temperaturen. Und das von jetzt auf gleich. Gerade weil ich ohnehin eher ein Winterkind bin und kühlere Temperaturen besser vertrage, genieße ich es doch sehr mir die warmen Tage angenehmer zu machen. Dazu gehört in jedem Fall das richtige Getränk, damit man auch wirklich so viel trinkt wie man soll. Und dieses hier ist einfach super erfrischend und schnell zu machen.

zitrone

Ihr braucht:

  • 1 l Mineralwasser
  • 1 Zitrone
  • Himbeeren
  • Eiswürfel/Crushed Ice

1. Auf einen Liter Mineralwasser kommt der frisch gepresste Saft einer Zitrone. Nehmt dazu am besten einen Trichter, um den Zitronensaft in die Flasche zu füllen.

Ich empfehle hier aber nur Glasflaschen, weil mir die Kombination Säure und Plastik nicht zusagt.
Da bei diesem Getränk komplett auf Zucker oder andere Süßmacher verzichtet wird, nehme ich nur eine Zitrone. Wer’s richtig sauer mag, kann natürlich mehrere verwenden.

2. Die Himbeeren. Ich liebe frische Himbeeren. Da Getränke bei hohen Temperaturen aber ebenfalls schnell warm werden, friere ich die Himbeeren vorher ein, damit diese das Getränk zusätzlich kühlen. Wem frische Himbeeren dafür zu schade sind, kann sie entweder ungefroren dazu geben oder nimmt direkt TK.

Das war es schon mit der Vorbereitung.

3. Zu Guter Letzt einfach das Zitronen-Wasser in ein Glas mit Eiswürfeln oder Crushed Ice füllen, Himbeeren dazu, nach Belieben dekorieren – fertig.

zitrone3

Man kann sich fragen, warum ich so ein simples Rezept poste, aber ich selbst bin so begeistert von dieser Zusammenstellung, dass ich sie gerne mit euch teilen wollte!

Erfrischende Grüße,
Ramona

Leberwurstgoodies mit Kokosraspeln und Petersilie

Leberwurstgoodies mit Kokosraspeln und Petersilie

Leberwurstgoodies mit Kokosraspeln und Petersilie

Wer Hunde belohnen will, sollte das mit etwas tun, was der Vierbeiner auch wirklich klasse findet. Das ist für den einen eher ein Spielzeug, für den anderen geht nichts über Fressbares. Zu Letzterem gehört auch Lupit. Und da man mittlerweile überall diese Leberwursttuben für Hunde bekommt und die meisten von ihnen richtig darauf abfahren, wurde es Zeit für Leberwurstgoodies.

Eines noch vorweg: Hunde sollten möglichst wenig Getreide fressen; hauptsächlich wegen des darin enthaltenen Gluten. Wenn ihr einen Hund habt, der davon Bauchweh bekommt oder sonst negativ darauf reagiert, nehmt einfach Hirse, Reis (in unserem Fall weich gekocht) oder Amaranth.

Manche Hundemenschen sind da ganz pingelig und füttern gar nichts, was Gluten enthält. Ich denke, das Maß ist entscheidend. Da ich Getreide bei der normalen Fütterung gar nicht mehr gebe, ist es für mich in den Leckerchen vertretbar.

Ihr braucht:

  • 120g Dinkelmehl
  • 80g Leberwurst
  • 100g Kokosraspeln
  • 10g Petersilie
  • 1 Schuss Wasser

Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Dinkelmehl, Kokosraspeln, Leberwurst und Petersilie in eine Schüssel geben und entweder mit Knethaken oder einem Löffel zu einem Teig vermengen. Je nach dem wie fest das Ganze ist, gebt ihr noch einen Schuss Wasser hinzu. Der Teig soll von der Konsistenz her zwar zäh, aber nicht so fest wie z.B. ein Mürbeteig sein und genug Flüssigkeit haben, sodass der Kern der Goodies nach dem backen noch saftig bleibt.

Dann nehmt ihr ein tiefes Backblech und legt dieses großzügig mit Backpapier aus. Jetzt den Teig auf dem Backpapier verstreichen, sodass er überall ungefähr gleich dick ist. Ab damit in den Ofen.

Nach ca. 5 Minuten (kommt darauf an, wie feucht euer Teig war) holt ihr das Ganze wieder raus. Jetzt stecht ihr entweder mit einem Küchenspachtel oder schneidet mit einem Pizzaroller waagerechte und senkrechte Linien in den angebackenen Teig. Die Größe der so entstehenden Quadrate würde ich dem Hund anpassen. Meine Goodies sind meist 2 x 2cm, eher kleiner. Jetzt stellt ihr den Backofen auf 100-120 Grad runter und “backt” das Ganze für mindestens eine Stunde. Es ist wichtig, dass die Goodies nicht zu viel Farbe bekommen und besser getrocknet als gebacken werden, da Röststoffe für Hunde nicht gut sind.

Ich wünsche euch viel Spaß beim zubereiten und hoffe, dass eure Fellnase genauso verrückt nach den Goodies ist wie meine!

Delikates selbst gemacht